Eine Rose ist mehr als nur eine Blume. Sie ist ein Gefühl in Form eines Blütenblatts. Doch damit sie erblüht, braucht es mehr als nur Gießen – Sie müssen ihre Bedürfnisse verstehen. Regel Nummer eins: Der Standort ist entscheidend. Rosen lieben mindestens sechs Stunden Sonne am Tag. Ohne diese entwickeln sie schwache Stängel, wenige Blüten und werden krank. Ein Süd- oder Südwest-Standort ist ideal. Schützen Sie die Rose vor Zugluft – sie bricht die Stängel.
Zweitens: Der Boden muss fruchtbar und gut durchlässig sein. Rosen vertragen keine Staunässe. Bei schwerem Lehmboden mischen Sie Sand und Kompost unter. Ein pH-Wert von 6,0–6,5 wird empfohlen. Graben Sie vor dem Pflanzen ein Loch, das doppelt so breit ist wie der Wurzelballen. Geben Sie eine Schicht Humus auf den Boden. Pflanzen Sie die Rose nicht in dasselbe Loch, in dem sie zuvor gewachsen ist – der Boden ist ausgelaugt.
Drittens: Pflanzen will gelernt sein. Pflanzen Sie Rosen im Frühling, sobald keine Frostgefahr mehr besteht. Die Wurzeln 2 Stunden lang in Wasser tauchen. Schwache Triebe zurückschneiden. Die Wurzeln ausbreiten, dabei nicht verdrehen. Mit Erde bedecken und leicht andrücken. Großzügig gießen – 10 Liter pro Strauch. 5 cm tiefer pflanzen als im Topf – dies fördert das Wurzelwachstum.
Anschließend gießen – durchdringend, aber selten. Die Blätter nicht besprühen. Direkt an die Wurzeln gießen. 1–2 Mal pro Woche – 15–20 Liter pro ausgewachsenem Strauch. Bei heißem Wetter häufiger gießen. Wichtig: Das Wasser muss 30 cm tief eindringen. Oberflächliches Gießen ist schädlich. Es fördert flache Wurzeln, wodurch die Rose brüchig wird.
Düngen Sie je nach Jahreszeit. Im Frühjahr Stickstoff (für das Blattwachstum) geben. Zu Beginn der Blüte Phosphor und Kalium (für die Knospen) geben. Verwenden Sie organisches Material: Brennnesseltee, Asche, Kompost. Nicht überdüngen – Rosen vertragen keine Überdüngung. Einmal alle zwei Wochen ist ausreichend. Im Herbst die Stickstoffdüngung einstellen – sie fördert unerwünschtes Wachstum vor dem Winter.
