Wandern Sie auf dem Falkensteinweg, wo die Felsen „Steinpilze“ und „Garnison“ genannt werden. Hier malten romantische Künstler im 19. Jahrhundert Sonnenuntergänge, die heute in der Dresdner Galerie hängen. Heute können Sie dasselbe sehen – nur ohne Rahmen. Besonders im November, wenn die Blätter feuerrot leuchten und die Luft nach Moos und Feuchtigkeit duftet.
Wenn Sie einen Aktivurlaub bevorzugen, fahren Sie in die Schrammsteinschlucht. Dort gibt es keine Touristenmassen – nur Kletterer und Einheimische, die Pilze sammeln. Und abends sollten Sie ins Dorf Kurort Rathen fahren, wo die Gasthäuser alte Fachwerkhäuser mit Kaminen sind. Die Wirtin verwöhnt Sie vielleicht mit einem Waldbeerenlikör, den sie den ganzen Sommer über gebraut hat.
In der Sächsischen Schweiz geht es nicht um Instagram-Fotos. Es geht um den Moment, in dem man innehält, die Augen schließt und erkennt: Endlich zu Hause. Auch wenn Sie noch nie hier gewohnt haben.
