Bolognese-Sauce ist keine einfache Tomatensauce mit Fleisch. Sie wird langsam gekocht und 4–6 Stunden lang zubereitet. Erste Regel: Verwenden Sie kein Hackfleisch aus dem Supermarkt. Nehmen Sie Schweinefleisch (30 %), Rindfleisch (50 %) und Speck (20 %). Schneiden Sie alles in 1 cm große Würfel – nicht hacken. Die Stücke sorgen für Textur. Sie zergehen in der Sauce, anstatt zu Brei zu werden.
Zweitens: Frisches Gemüse. Karotten, Sellerie und Zwiebeln – im Verhältnis 2:1:1. Fein hacken, wie für Suppe. Nicht anbraten – köcheln lassen. In einer Pfanne mit 2 Esslöffeln Olivenöl 10 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Das ist die Grundlage für den Geschmack – das „Erwärmen“, nicht das Anbraten.
Drittens: Fleisch. Geben Sie es zum Gemüse. Nicht sofort umrühren. Lassen Sie es 3 Minuten auf einer Seite bräunen. Dann wenden. Nicht zu lange braten! Es soll eine goldene Kruste bekommen, nicht grau werden. Das sorgt für mehr Geschmackstiefe.
Als Nächstes: Wein. Geben Sie 150 ml Rotwein (Chianti, Barolo) hinzu. Lassen Sie ihn 5 Minuten einkochen. Verwenden Sie keinen Kochwein – er ist salzig und enthält viele chemische Zusätze. Echter Wein liefert Säure und Geschmack.
