Haarpflege: Schluss mit Haarbruch – für gesundes Haar

von Bernt Walter

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Die meisten Haarprobleme entstehen nicht durch Shampoo, sondern durch ein Ungleichgewicht der Kopfhaut. Regel Nummer eins: Waschen Sie Ihre Haare nicht täglich. Shampoo entzieht dem Haar seine natürlichen Öle, wodurch die Kopfhaut noch mehr produziert. Optimal sind 2-3 Haarwäschen pro Woche. Wenn Ihre Haare schnell fettig werden, verwenden Sie sulfatfreie Shampoos oder Trockenshampoo auf Maisstärkebasis.

Zweitens: Die Wassertemperatur. Heißes Wasser ist Gift für die Haare. Es trocknet die Kopfhaut aus und schädigt die Schuppenschicht. Waschen Sie Ihre Haare mit warmem, aber nicht heißem Wasser – wie in einem Babybad. Spülen Sie anschließend mit kaltem Wasser nach. Das macht die Schuppenschicht weicher und sorgt für geschmeidiges, glänzendes Haar.

Drittens: Wählen Sie Ihr Shampoo. Lassen Sie sich nicht von Bezeichnungen wie „regenerierendes“ oder „Volumen-Shampoo“ blenden – das ist reine Marketingstrategie. Achten Sie stattdessen auf Inhaltsstoffe wie Panthenol, Ceramide, Aminosäuren und Jojobaöl. Vermeiden Sie SLS, SLES, Parabene und Silikone (besonders bei feinem Haar). Silikone erzeugen zwar den Eindruck von Geschmeidigkeit, lagern sich aber im Haar ab und verhindern dessen Atmung.

Viertens: Spülung und Haarmasken. Nur in Längen und Spitzen, nicht auf die Kopfhaut auftragen. Spülung: 1–2 Minuten einwirken lassen. Haarmasken: 10–15 Minuten einwirken lassen. Bei trockenem Haar eignen sich Haarmasken mit Ölen (Kokosnuss-, Avocado- oder Arganöl). Bei feinem Haar sind proteinhaltige Haarmasken (Keratin- oder Sojaöl) empfehlenswert. Für geschädigtes Haar eignen sich Masken mit Panthenol und hydrolysiertem Kollagen. Verwenden Sie Haarmasken 1–2 Mal pro Woche.

Fünftens: Trocknen. Ein Föhn ist Gift für Ihr Haar. Wenn Sie nicht darauf verzichten können, halten Sie ihn mindestens 15 cm entfernt und stellen Sie ihn auf eine kalte oder warme Stufe. Trocknen Sie Ihr Haar niemals im nassen Zustand – das schädigt die Haarstruktur. Verwenden Sie ein Mikrofaserhandtuch – es ist weicher als ein normales Handtuch. Nicht rubbeln, sondern trocken tupfen.

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