Die Haut um Ihre Augen ist die dünnste Ihres Körpers – fünfmal dünner als die Gesichtshaut. Sie besitzt keine Talgdrüsen und bildet daher keine Schutzbarriere. Deshalb können auch keine Wundercremes Schlaf, ausreichend Wasser und sanfte Pflege ersetzen.
Erstens: Nicht ziehen! Ziehen Sie beim Auftragen von Creme oder Make-up nicht an der Haut. Verwenden Sie Ihre Fingerspitzen und klopfen Sie die Creme sanft ein. Druck ist die Hauptursache für Falten. Die Haut ist nicht dehnbar – sie erholt sich nicht von Dehnung.
Zweitens: Wählen Sie eine Creme nach ihrem Zweck, nicht nach dem Preis. Gegen Schwellungen eignen sich Cremes mit Koffein, Heparin und Peptiden. Gegen Augenringe sind Cremes mit Vitamin K, Niacinamid und Retinol empfehlenswert. Gegen Falten helfen Cremes mit Peptiden, Hyaluronsäure und Sheabutter. Kaufen Sie keine „Universal“-Cremes – sie helfen nicht.
Drittens: Tragen Sie die Creme richtig auf. Nicht auf das Augenlid. Nicht auf die Augenbrauen. Nur auf das Unterlid und den äußeren Augenwinkel. Geben Sie zwei Tropfen pro Auge hinzu. Tragen Sie die Creme mit dem Ringfinger auf – so ist sie am leichtesten und übt keinen Druck aus. Tupfen Sie die Creme auf und verblenden Sie sie sanft.
Viertens: Vergessen Sie nicht die Hautpflege tagsüber. Die Sonne ist Ihr größter Feind. Die Haut unter den Augen ist dünn und neigt zu Pigmentflecken. Verwenden Sie Lichtschutzfaktor 30+ – auch im Büro. Es gibt spezielle Augencremes mit Lichtschutzfaktor – suchen Sie danach.
