Wie man Obstbäume pflegt: Von Apfel bis Birne – Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

von Bernt Walter

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Siebtens: Mulchen – schützt vor Unkraut und Austrocknung. Bedecken Sie den Stamm mit einer 8–10 cm dicken Schicht aus Stroh, Holzschnitzeln oder Laub. Dies speichert Feuchtigkeit, verhindert Unkrautwuchs und schützt die Wurzeln vor Frost. Achten Sie darauf, den Mulch nicht zu nah am Stamm anzubringen, da dies Pilzbefall begünstigt. Lassen Sie 10 cm Abstand.

Achtens: Überwintern ist nicht für jeden geeignet. Junge Bäume sollten abgedeckt werden. Wickeln Sie den Stamm in Vliesstoff oder Jute ein, um Kambium und Rinde vor Frost zu schützen. Frost ist die Hauptursache für das Absterben von Bäumen. Bäume sind im Schnee sicher. Liegt jedoch kein Schnee, sollten sie abgedeckt werden. Entfernen Sie die Abdeckung im Frühjahr, bevor die Knospen aufbrechen.

Neuntens: Ernten Sie rechtzeitig. Äpfel sind reif, wenn sie sich leicht abreißen lassen. Birnen sollten unreif geerntet werden; sie reifen im Schatten nach. Vermeiden Sie es, den Baum zu schütteln, da dies Äste abbrechen kann. Ernten Sie vorsichtig und drehen Sie die Früchte dabei. Lagern Sie sie an einem kühlen Ort – 0–4 °C. Stellen Sie sie nicht in die Nähe von Äpfeln – diese geben Ethylen ab und lassen andere Äpfel schneller reifen.

Zehntens: Ein Baum ist ein Gedächtnis. Er erinnert sich daran, wann Sie ihn während einer Dürre gegossen haben. Wann Sie ihn liebevoll beschnitten haben. Wann Sie ihn nicht angeschrien haben, als er nicht geblüht hat. Er verlangt keine Perfektion. Er verlangt Ihre Anwesenheit. In fünf Jahren wirst du verstehen: Früchte sind kein Ergebnis. Sie sind ein Spiegelbild deiner Fürsorge. Und sie werden süß sein – nicht weil du sie gedüngt hast, sondern weil du sie geliebt hast.

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