Rostock ist weniger bekannt, aber hier spürt man den Geist eines echten Hansehafens. Die in den 1920er-Jahren errichteten Hafenkräne sind noch immer in Betrieb. Und an der Warnow-Promenade verkaufen einheimische Fischer Rostocker Brötchen – gefüllt mit Räucherhering und Zwiebeln. Abends empfiehlt sich eine Fährfahrt nach Warnemünde, einem Badeort mit weißen Häusern und einem Leuchtturm aus dem Jahr 1898. Dort, neben dem Leuchtturm, steht ein Stein mit der Inschrift: „Wer den Wind gewohnt ist, fürchtet keinen Sturm.“
Diese Städte haben keine Palmen und keine Ferienanlagen. Aber sie besitzen etwas anderes – Stolz auf ihre Vergangenheit und Zuversicht in die Zukunft. Sie prahlen nicht mit sich selbst. Sie leben einfach – still, würdevoll, im hanseatischen Stil.
