Die Elektrik ist das Rückgrat eines Hauses. Ist sie schwach, bricht alles zusammen. Regel Nummer eins: Nicht selbst Hand anlegen! Niemand außer Ihnen weiß, wie es geht. Und wenn etwas schiefgeht, lehnen Versicherungen die Schadensregulierung ab. Beginnen Sie mit einem Schaltplan. Zeichnen Sie die Positionen von Steckdosen, Schaltern, Lampen, Klimaanlagen und Waschmaschinen ein. Vergessen Sie nicht die Ladebuchsen – es sollten mindestens 5–7 sein.
Wählen Sie als Nächstes den Kabelquerschnitt. Verwenden Sie für Steckdosen 2,5 mm² (NYM- oder VVGng-LS-Kupferdraht). Für die Beleuchtung 1,5 mm². Für Elektroherde, Warmwasserbereiter und Klimaanlagen 4–6 mm². Verwenden Sie niemals Aluminium – es bricht beim Biegen und oxidiert. Das Kabel sollte in einem Wellrohr, nicht in einem PVC-Rohr, verlegt werden, um es vor Beschädigungen zu schützen.
Drittens: Leitungsschutzschalter und Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter). Installieren Sie für jede Gruppe (Steckdosen, Beleuchtung, Küche, Bad) einen separaten Leitungsschutzschalter. Ein FI-Schalter ist unerlässlich! Verwenden Sie für Bad und Küche einen 30-mA-FI-Schalter. Er kann Leben retten. Sparen Sie nicht am falschen Ende: Ein hochwertiger FI-Schalter kostet 2.500, während das Fehlen eines solchen Schalters Schäden in Höhe von bis zu 2 Millionen verursachen kann.
Viertens: Steckdosen. Kaufen Sie keine billigen chinesischen Modelle. Wählen Sie Marken wie Schneider Electric, Legrand oder ABB. Achten Sie auf Kindersicherungen, insbesondere wenn Sie Kinder haben. Installieren Sie geerdete Steckdosen – ohne diese können Sie weder Waschmaschine, Kühlschrank noch Computer anschließen. In der Küche sollten mindestens drei bis vier geerdete Steckdosen vorhanden sein.
Fünftens: Lichtschalter. Installieren Sie diese nicht im Badezimmer, sondern nur außerhalb. Installieren Sie für die Badezimmerbeleuchtung eine Leuchte mit einem Schalter, der zwei Meter von der Tür entfernt angebracht ist. Verwenden Sie Dimmer – sie sparen Energie und schaffen eine gemütliche Atmosphäre.
