Teppichboden ist zeitlos. Moderne Varianten umfassen Polyester, antimikrobielle Ausrüstung und Latex-Rückenbeschichtung. Ideal für Kinderzimmer, Schlafzimmer und Wohnzimmer. Wählen Sie eine Dichte von mindestens 1200 g/m². Vermeiden Sie Billigmodelle – sie sehen schon nach einem Jahr kahl aus.
Vergessen Sie nicht die Trittschalldämmung. Für Laminat verwenden Sie geschäumtes Polyethylen oder Kork. Für Fliesen empfiehlt sich eine umlaufende Dämpfungsleiste. Für Parkett verwenden Sie 10 mm starkes Sperrholz oder Gipsfaserplatten. Die Trittschalldämmung wirkt wie ein „zweiter Boden“: Sie reduziert den Schall, speichert Wärme und schützt vor Feuchtigkeit.
Die Bodenfarbe beeinflusst die Raumwirkung. Dunkle Böden lassen einen Raum kleiner und gemütlicher wirken. Helle Böden lassen ihn größer erscheinen, müssen aber häufiger gereinigt werden. Neutrale Grautöne, Beige oder warmes Eichenholz sind ideal. Sie passen zu jedem Stil und sind zeitlos.
Die Verlegung sollte am besten von Fachleuten durchgeführt werden, insbesondere bei Parkett oder Fliesen. Laminat selbst zu verlegen ist zwar möglich, erfordert aber Präzision. Die Ecken müssen waagerecht sein, mit einem Abstand von 8–10 mm zu den Wänden. Andernfalls kann der Boden durch Feuchtigkeitsschwankungen aufquellen.
Achten Sie auf die Zertifizierungen: E1 für Umweltfreundlichkeit, CE für EU-Qualität. Kaufen Sie keine Böden ohne Kennzeichnung – das birgt ein Gesundheitsrisiko.
Und schließlich: Überstürzen Sie Ihre Entscheidung nicht. Nehmen Sie Muster mit nach Hause. Legen Sie sie auf den Boden. Betrachten Sie sie morgens, abends, bei Tageslicht und bei künstlichem Licht. Beobachten Sie, wie sich die Farbe verändert. Erst dann sollten Sie Ihre Wahl treffen. Denn ein Boden ist etwas, das Sie jeden Tag sehen. Er sollte Ihnen nicht nur heute, sondern auch in zehn Jahren noch gefallen.
