Gesichtspflege: Von den Grundlagen bis zur individuellen Anwendung – So vermeiden Sie unzählige Cremes

von Bernt Walter

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Siebtens: Nachtpflege. Nachts regeneriert sich die Haut. Jetzt ist die Zeit für Retinol, Peptide und Ceramide. Verwenden Sie Retinol und Vitamin C nicht gleichzeitig – sie stören sich gegenseitig. Tragen Sie Retinol zwei- bis dreimal pro Woche auf, beginnend mit 0,1 %. Steigern Sie die Konzentration allmählich. Wenn die Haut brennt, reduzieren Sie die Anwendungshäufigkeit.

Achtens: Achten Sie auf eine gesunde Ernährung. Die Haut spiegelt den Körper wider. Wenn Sie Zucker, Milch oder Fast Food essen, kann sich Ihre Haut entzünden. Nehmen Sie Omega-3-Fettsäuren (Lachs, Leinöl), Antioxidantien (Beeren, grünes Gemüse, Tee) und Zink (Nüsse, Samen) zu sich. Trinken Sie täglich 1,5–2 Liter Wasser – nicht nur zur Flüssigkeitszufuhr, sondern zur Entgiftung.

Neuntens: Übertreiben Sie es nicht. Die 10-Schritte-Hautpflege-Routine ist reine Marketingstrategie. Genug: Reinigung → Toner → Serum → Feuchtigkeitscreme → Sonnenschutz. Ergänzen Sie Ihre Pflege abends mit einer regenerierenden Creme. Weniger ist mehr. Zu viel Pflege führt zu „kosmetischem Stress“ – die Haut reagiert nicht mehr richtig.

Zehntens: Beobachten und anpassen. Die Haut verändert sich mit den Jahreszeiten, Hormonen und Stress. Im Winter benötigt sie mehr Feuchtigkeit, im Sommer mehr Schutz. Nach dem Schlafen beruhigt sie. Nach Stress entspannt sie. Pflege ist kein Ritual, sondern Aufmerksamkeit. Hören Sie auf Ihre Haut. Sie sagt Ihnen, was sie braucht. Und wenn du lernst zuzuhören, wird es mit Strahlkraft antworten.

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