Wände und Decken: So ebnen, dämmen und schaffen Sie die perfekte Oberfläche zum Streichen

von Bernt Walter

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Viertens: Verputzen. Beginnen Sie mit den Ecken – diese sind am empfindlichsten. Verwenden Sie Metallprofile anstelle von Gips – diese verziehen sich nicht. Drei Anstriche auftragen: Spritzputz, Grundierung und Deckanstrich. Jeder Anstrich sollte nicht dicker als 10 mm sein. Zwischen den Anstrichen 3–5 Tage warten. Lassen Sie sich Zeit – der Putz sollte natürlich trocknen.

Fünftens: Verstärkung. Verwenden Sie Gipskartonplatten und Spachtelmasse an den Fugen der Trockenbauwände und in der Nähe von Türen. Andernfalls entstehen innerhalb eines Monats Risse. Verwenden Sie für die Ecken Kunststoff- oder Metalleckprofile – diese verhindern Abplatzungen.

Sechstens: Spachtelmasse. Verwenden Sie für den Deckanstrich eine Feinspachtelmasse (z. B. Knauf Fugenfüller, Vetonit LR+). Tragen Sie eine dünne Schicht (1–2 mm) auf und glätten Sie diese mit einem 40–60 cm breiten Spachtel. Nach dem Trocknen mit Schleifpapier der Körnung P120–P150 schleifen. Nicht mit einer Bohrmaschine oder einem Aufsatz schleifen – nur von Hand schleifen.

Siebter Schritt – Decke: Wenn die Höhe es zulässt, ist eine abgehängte Decke ideal. Andernfalls Gipskartonplatten mit Spachtelmasse verwenden. Immer einen Abstand von 10–15 mm zu den Wänden lassen, um die Ausdehnung zu ermöglichen. Einbaustrahler sind eine gute Option – sie belasten die Konstruktion nicht.

Achter Schritt – Dämmung: Bei Außenwänden 50–100 mm Mineralwolle (z. B. Rockwool, Isover) anbringen. Diese zwischen Rahmen und Wandrahmen platzieren, mit einer Dampfsperre außen. Kein Styropor verwenden – es ist brennbar und setzt im Brandfall Giftstoffe frei.

Neunter Schritt – Vorabprüfung vor dem Anstrich: Die Wand mit einer Taschenlampe im 45°-Winkel anleuchten. Alle Unebenheiten erkennen. Diese mit Spachtelmasse füllen. Staub abwischen. Grundierung auftragen – und erst dann streichen. Nicht bei feuchtem Wetter streichen – die Farbe haftet nicht.

Zehntens: Lassen Sie sich Zeit. Hochwertige Wände benötigen drei bis vier Wochen Arbeit. Sparen Sie nicht an der Zeit. Wenn die Wand spiegelglatt ist, werden Sie sich zehn Jahre lang dafür bedanken. Andernfalls werden Sie jeden Tag Risse, Flecken und Unebenheiten sehen. Investieren Sie in ein solides Fundament – ​​und Sie erhalten nicht nur eine Renovierung, sondern ein Zuhause, das zum Leben erwacht.

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